Theater

Mit den Themen

° Theaterpädagogische Arbeit 
° Regie 
° Der Schauspieler 

Theaterpädagogische Arbeit

Theaterpädagogische ArbeitWas bietet Theaterpädagogik?
Gerade die Theaterpädagogik bietet Formen des Lernens, die Kindern und Jugendlichen entscheidende Kompetenzen vermitteln können. Grundsätzlich nur als Teamarbeit möglich, werden beim Theaterspielen soziale Kompetenzen gefördert und geschult, so dass eine andere Verhaltenskultur im Umgang miteinander Einzug hält. Die kreative Arbeit in der Gruppe fordert Fantasie, ohne zu überfordern.

Die Präsentation des Erarbeiteten - sei es als großes Theaterstück mit mehreren Aufführungen oder als überschaubares Werkstattergebnis - verlangt Konzentration, Teamgeist und dient der Entwicklung des Selbstbewusstseins. In Theaterübungen wird die Selbstwahrnehmung geschult, in der Körperarbeit wird eine Kommunikation über vorhandene Sprachbarrieren hinweg möglich. Kulturelle Bildung ist als Grundlage jeglichen Lernens unverzichtbar. Die damit vermittelten Schlüsselqualifikationen tragen zur Verbesserung des sozialen Klimas bei.

Theaterpädagogische Arbeit

Theater als Thema:
Die meisten Leute erleben Theater als Zuschauer. Die Theaterpädagogik trägt dazu bei, den Blick der Zuschauer zu schärfen, die Wahrnehmung zu sensibilisieren, spezielles Wissen zu vermitteln, um so anspruchsvolle Zuschauer "heranzuziehen". Diese Art der "ästhetischen Erziehung" gehört zu eine der Aufgaben als Theaterpädagoge. Natürlich war das Spiel die wichtigste Methode dabei - allerdings eben eine Methode, nicht der Inhalt.

Anleitung zum Spiel:
Im Mittelpunkt der Theaterpädagogik steht selbstverständlich das Theaterspiel. Es ist sowohl eine Methode, um zu Erlebnissen und Erkenntnissen zu gelangen, als auch ein Medium, in dem sich die Spieler erleben, ausdrücken und anderen mitteilen können. Theaterpädagogen sind dabei Geburtshelfer, sie geben Anregungen, helfen bei der Schulung der Ausdrucksmittel und schaffen "Spielräume", in denen sich die Spieler entfalten können. So gesehen, ist auch die Regieführung im Amateurtheater nicht nur eine Gestaltungs-, sondern zu einem beträchtlichen Teil auch eine theaterpädagogische Aufgabe.

 

Regie

Regie: Peter Ruffer Was verstehen wir unter Regie, welche Aufgaben hat ein/e Regisseur/in  und welche Voraussetzungen muss ein/ne Regisseur/in mitbringen um erfolgreich zu inszenieren und seine Ziele in der Pädagogik zu verwirklichen

 Regie( frz. régie "verantwortliche Leitung") bedeutet die verantwortliche künstlerische Leitung einer Aufführung durch einen Regisseur in der Darstellenden Kunst, also bei Theater, Oper, Film, Hörfunk und Fernsehen. Dies umfasst die Werkdeutung und die Kontrolle über Einstudierung und Darstellung eines Werks durch die ausführenden Künstler (Inszenierung).

Die Theaterregie befasst sich zunächst mit der vorherigen Recherche über das Stück, die durch einen Dramaturgen vertieft werden kann. Nach der Zusammenstellung eines geeigneten Ensembles von Schauspielern, Sängern oder zusätzlichem Personal (z.B. Tänzern, Akrobaten, Rappern, Kindern) und dem Entwurf des Bühnenbildes, das mit dem Regisseur abgestimmt wird, wird ein Probenplan aufgestellt, der den Zeitmaßstab für die Proben bis zur Vorstellung darstellen soll. Vor oder innerhalb der Proben erarbeitet der Regisseur dann mit den Akteuren das Stück. Zum Ende der Proben folgt eine Lichtprobe, die Stimmungswechsel auf der Bühne exakt festlegt. Mit der Premiere ist dieser Arbeitsprozess abgeschlossen.

Welche Aufgaben hat ein Regisseur?
Regie: Peter RufferDer Regisseur muss sich im klaren sein das er als Künstler selbst aktiv ist!!
Er ist:

  • Autor
  • Dramaturgie, Medien
  • Bühnenbildner
  • Techniker
    • Licht
    • Ton
  • Maske
  • Requisite
  • Kostümbildner
  • Pädagoge
  • Psychologe
  • Schauspielerische Erfahrungen
  • Regie Regie: Peter Ruffer
  • Animateur
  • Photograph
  • Werbefachmann
  • Projektmanager
  • Unternehmer
  • Lehrer
  • Künstler

Vor allem ist er Freund und beobachtet sein Umfeld sehr genau um entsprechend auf die Bedürfnisse der Akteure eingehen zu können!!

Welche Voraussetzungen muss ein/e Regisseur/in haben!

Durchsetzungsvermögen

Sensibilität

Reflexions- und Kritikfähigkeit

Charisma

Präsenz

Flexibilität

Teamfähigkeit ( mit anderen arbeiten können)

Kreativität

konkrete Anweisungen geben können

Gruppe lenken können

Mut, Offensive für Neues

Entscheidungen fällen können

Überblick über die Gruppe haben

gepflegtes Auftreten: gutes Deo, guter Atem, ...

Begeisterung am Theater und an der Schauspielerei mitbringen

 

Der Schauspieler

SchauspielerAls Schauspieler bezeichnet man Personen, die mit den Mitteln der Sprache, der Mimik und Gestik oder Pantomimik etwas anderes als sich selbst – eine Rolle, d.h. in der Regel eine andere Person – leibhaftig verkörpern. Als Schauspieler werden solche Personen aufgefasst, die der schauspielerischen Tätigkeit regelmäßig (beruflich oder als Hobby), in einem bestimmten institutionellen Rahmen (nämlich in einem Theater oder im Film) oder Fernsehen, mit einem künstlerischen Anspruch sowie auf der Grundlage ausgiebiger Übung und/ oder einer speziellen Ausbildung nachgehen.

Das Darstellen, die Einfühlung und das bekannt machen mit einer Rolle ist der Kick den ein Darsteller braucht um eben diese zu zeigen.

Egal ob als Hobby oder als Beruf, so werden beim Versuch die Rolle zu entwickeln, das neugierige und das spielen im Vordergrund stehen. Der Spaß beim erleben der Rolle, entwickeln seiner Biographie und erproben der Körperdarstellungen erhöhen den Grad des Tuns!